Baumwipfelweg Markt Neuhodis

Sie bewegen sich durch die Baumwipfel in luftiger Höhe, genießen die herrliche Aussicht und lauschen den verscheidensten Vogelstimmen. Auf 500m Länge stehen 11 Türme, die bis zu 20 Meter hoch und mit Holzbrücken verbunden sind. Der Weg ist so gestaltet, dass er auch von blinden Personen, sowie von Rollstuhlfahrern benützt werden kann. In luftiger Höhe sollen sie die Natur erleben und unvergessliche Eindrücke davon mit nach Hause nehmen. Falls die frische Waldluft sie hungrig, durstig oder müde macht, sind sie herzlich im Stüberl des Baumwipfelweges willkommen, wo Snacks für zwischendurch, Limonaden und saisonale Spezialitäten auf Sie warten!  http://www.baumwipfelweg-althodis.at/deutsch.html

Ritterburg Lockenhaus

Die erste urkundliche Erwähnung von Burg Lockenhaus stammt aus dem Jahr 1242. Erbaut wurde sie um das Jahr 1200 und trug zunächst den Namen „Leuca“. Die ältesten Teile sind der Bergfried und die Ringmauer der Kernburg. Etwas jünger ist der Kapellenturm und die zweischiffige gotische Säulenhalle des Rittersaals. In den Laibungen der Fensternischen der Burgkapelle befinden sich Fragmente von Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Diese sind die ältesten Fresken an einem Wehr- oder Profanbau im Burgenland.Von 1270 bis 1337 werden die Grafen von Güssing (Johann I. von Héder) als Besitzer genannt. Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert gehörte sie den Familien Kanizsay (1390 bis 1535) und Nádasdy (1535 bis 1672). Nach der Tötung von Franz III. Nádasdy wurde die Burg an Nikolaus Draskovich verpfändet. 1676 ging sie in den Besitz der Familie Esterházy über, die bis 1968 die Burgherren blieben.1968 erwarben Paul Anton Keller und seine Frau die Burganlage, die sich damals in sehr schlechtem Zustand befand. Unter Einsatz ihres gesamten Privatvermögens begann die Familie deren Renovierung, die nach dem Tod Paul Anton Kellers im Jahr 1976 von der Prof. Paul Anton Keller-Stiftung-Burg Lockenhaus weitergeführt wurde. Insgesamt wurden seit 1968 elf Millionen österreichische Schilling in die Renovierung der Bauten investiert.
http://www.ritterburg.at/de/burg/

Friedensburg Schlaining

Die Burg wurde 1271 als castrum Zloynuk in einer Urkunde von Ottokar Přemysl erwähnt. Den heutigen Namen erhielt sie im Jahr 1786 nach einigen Wandlungen wie Sliunic, Zalonuk, Zolonak, Slany, Schläning. Im Jahr 1271 war die Burg im Besitz der Güssinger Grafen und wurde nach mehrfachem Besitzerwechsel 1445 von Kaiser Friedrich III. an den Söldnerführer Andreas Baumkircher verpfändet. Nach dessen Hinrichtung 1471 schenkte König Ferdinand das „heimgefallene Lehen“ an Franz Batthyány. Der letzte Eigentümer aus dieser Linie, Ludwig Batthyány, wurde am 17. März 1848 zum ersten ungarischen Ministerpräsidenten ernannt. Nach seiner Hinrichtung am 6. Oktober 1849 kam sein Eigentum und damit auch die Burg in den Besitz der ungarischen Kammer. 1849 kaufte der Eisenbahnpionier Dr. Franz Schmidt die Burg, 1911 wechselte der Besitz zu Dr. Demeter Salesky, der die Burg nach dem Ersten Weltkrieg an die ungarische Hermesbank abgeben musste. In der Zeit von 1957 bis 1980 gehörte die Burg dem ehemaligen österreichischen Bundesminister DDDr. Udo Illig. Seither gehört sie dem Land Burgenland und wird vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK), das dort auch seinen Sitz hat, als Konferenzzentrum verwendet. 1992 fand dort die 2. Internationale Konferenz der Friedensmuseen statt, im Jahr 2000 wurde vom ÖSFK auf der Burg das Europäische Friedensmuseum eingerichtet.
http://www.friedensburg.at/friedensburg-schlaining/geschichte-burg/

Burg Bernstein

860 n. Chr. gehörte das ganze Gebiet dem Erzbistum Salzburg. Erimbert, ein Lehensmann des Erzbischofs, übergab das an der Pinka gelegene Land seinem Dienstmann, dem "Miles" Jacobus. Der Ortsname Rettenbach wird noch nicht genannt, jedoch der altslawische Name des nahe gelegenen Weilers Grodnau = das zur Burg gehörige Dorf weist darauf hin, dass in der Nähe schon eine Burg stand, und dabei kann es sich nur um Bernstein gehandelt haben. Ab 1199 gehörte die Burg bereits zum Königreich Ungarn. Als Besitzer wurde der Miczbán de genere Akos benannt. Es ist nicht genau bekannt, wann die Burg an den Herzog Friedrich II. von Österreich überging und wie lange der Besitz dauerte, im Jahre 1236 eroberte jedoch Bela IV. von Ungarn die Burg. Jahre später (1260) schenkte er sie dem Grafen Heinrich II. von Güns. Im Jahr 1336 wurden die Grafen von Güssing und von Bernstein vom Ungarnkönig KarlRobert von Anjou entscheidend geschlagen, die Burg Bernstein wurde anschließend als ungarisches Krongut eingezogen. 1388 wurde die Burg an die Familie Kanizsay verpfändet. 1389 begann diese die verfallene Burg neu aufzubauen. 1392 ging die Burg in das Eigentum der Kanizsay über. Knapp hundert Jahre später (1482) geriet die Burg vorübergehend in Besitz von Matthias Corvinus, König von Ungarn. Nach wenigen Jahren erhielt Hans von Königsberg 1487 die Burg als Pfand von Kaiser Friedrich III. 1529 und 1532 belagerten die Türken die Burg, konnten sie aber nicht einnehmen. Daraufhin wurde der Basteienkranz errichtet, um die Burg zur Fluchtburg umzubauen. Im Jahr 1604 wurde die Burg Bernstein von einem kombinierten Heer, bestehend aus Ungarn, Türken und Tataren, unter Stephan Bocskay Wochen hindurch vergeblich belagert. Ludwig Königsberg ließ 1617 den gotischen Innenbau der Burg barockisieren, Bergfried und Türme wurden abgetragen. Wenig später verkaufte Ehrenreich Christoph Königsberg 1644 Herrschaft und Burg an Graf Ádám Batthyány. Erst knapp zweihundert Jahre später (1864) verkaufte Gusztáv Batthyány die Burg an seinen Verwalter Edward O’Egan. Die Erben O’Egans verkauften 1892 die Burg an Eduard von Almásy. Ein bekanntes Mitglied dieser Familie war der Pilot und Wüstenforscher Ladislaus Almásy. Noch heute befindet sich die Burg im Besitz dieser Familie. 1953 wurde ein Teil der Burg zu einem komfortablen Erholungshotel umgewandelt. Einer Sage nach soll auf der Burg die "Weiße Frau von Bernstein" spuken. http://burgbernstein.at/Freizeit.html

Burgruine Landsee

Die Burg befand sich bis zum Ende der Österreichisch-Ungarischen Monarchie in Ungarn, ihr Name wird von der ungarischen Bezeichnung "Lánzsér" eines ursprünglich "Landeshere" geschriebenen deutschen Namens abgeleitet. Ob eine ungarische oder eine deutsche Version die erste Bezeichnung der Anlage waren, ist nicht belegbar, ebenso nicht, ob die Burg den Namen des Besitzers bestimmte oder der Name (der Familie) des Besitzers auf jenen der Burg Einfluss nahm. Lánzsér wird auch mit "Lanzenträger" übersetzt. Das Wort "hehr …" ist ein altes deutsches Wort und steht für herausragend, hoch angesehen, stolz, von hohem Rang und Ähnliches, das Wort "Hehre" wurde für "stolze Schönheit"verwendet. Dieser Name beschreibt die Anlage somit als eine damals hoch angesehene Burganlage. Der Name "Landeshere" wurde im Jahre 1158 erstmals erwähnt, die Burg 1263. Sie lag nur wenige hundert Meter östlich der Grenze zwischen den österreichischen Gebieten des Heiligen römischen Reichs und dem Königreich Ungarn. Das Urkundenbuch der Steiermark erwähnt 1173 einen Erchenger von Landesehre, dessen Familie auch die Burg Hohenwang bei Langenwanggehörte. Seinen Namen erwähnt auch die Reimchronik Ottokars von Horneck. Diese Personen werden als Beamte (Ministerialen) der Grafen von Pitten, die damals zur Steiermark gehörten und als Nebenlinie der Stubenberger in der Oststeiermark gesehen. Vor 1222 gehörte die Burg aber bereits zu Ungarn. Im 13. Jahrhundert gehörte sie Lorenz Athinai, dem Gespan des damaligen Ödenburg (Sopron). 1289 wurde die Burg von Herzog Albrecht von Österreich bei seinem Feldzug gegen die Güssinger Grafen im Zuge der Güssinger Fehde erobert. Nach mehrfachen Besitzerwechseln kam die Burg 1612 an Baron, später Graf Nikolaus Esterházy. Am 12. Juli 1707 zwischen 10 und 11 Uhr Vormittag brach ein erster Brand aus, der schwere Zerstörungen an der Kobersdorfer Seite (Nordostseite) der Burg brachte, wo sich die Gemächer des Besitzers befanden. Danach wurde die Burg wieder in Stand gesetzt, begann in weiterer Folge aber zu verfallen, es war bereits die Abtragung einiger Teile vorgeschlagen. Am 2. Juni 1790 brannte die Burg neuerlich verheerend. Ihr Besitzer, Fürst Nikolaus I. Esterházy, genannt „der Prachtliebende“, verstarb am 28. September 1790 in Wien. Sein Nachfolger Fürst Anton sah sich wegen des aufwändigen Lebensstils seines Vorgängers, der ihm 3,8 Millionen Gulden an Schulden hinterlassen hatte, zu starken Sparmaßnahmen gezwungen. Die Anlage (damals Schloss genannt, siehe die historische Landkarte) wurde nicht mehr aufgebaut und (im Ergebnis zugunsten von Burg Forchtenstein bzw. der damaligen Herrschaft Lackenbach) aufgegeben. 1802 wurde die Anlage als „ruinös“ bezeichnet. Sie diente danach als Steinbruch für die Bauten der Umgebung. Seit 1968 wird die Burgruine gesichert und der Allgemeinheit zugänglich gemacht. http://www.burgenland.info/de/kultur/2966/burgruine-landsee.html

Burg Güssing

Auf einem längst erloschenem Vulkankegel thront die 1157 als Wehranlage errichtete älteste Burg des Burgenlandes. Nach mehrmaligem Besitzwechsel gelangte sie 1524 in den Besitz der Familie Battyány. Zur Abwehr der Gefahren aus dem Osten wurde sie im 16. und 17. Jahrhundert zu einer ziegelgemauerten Festung ausgebaut. Mit dem Verlust ihrer strategischen Bedeutung gab man die Burg im 18. Jh. dem Verfall preis, da die damalige "Dachsteuer" eine Erhaltung für den Besitzer unerschwinglich machte. Seit 1870 steht sie im Eigentum einer Stiftung. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten präsentiert sich die Burg nun in jenem Zustand, wie vor 200 Jahren. 2000 - 2003 wurde die Ausstellung auf der Hochburg mit eigenen Kunstschätzen, der Illig-Sammlung von der Burg Schlaining und mit privaten Leihgaben neu gestaltet. In 20 Ausstellungsräumen lassen 5.000 Exponate die Vergangenheit lebendig werden. www.battyany.at - Internet-Präsenz der Familie Batthyány mit ausführlichen Informationen über die Familie, das Museum und die Burg. http://www.burgguessing.info/burg-guessing.htm

Burg Forchtenstein

Der erste Teil der Burg mit dem mit 50 m hohen Bergfried wurde am Beginn des 15. Jahrhunderts von den Herren von Mattersdorf, die sich später Herren von Forchtenstein nannten, erbaut. Um 1450 starben die Herren von Forchtenstein mangels männlicher Nachfahren aus und die Burg kam in den Besitz der Habsburger, die sie 170 Jahre besaßen und unter anderem an die Grafen von Weißbriach und Hardegg verpfändeten. In dieser Zeitspanne änderte sich nicht viel an der Burg. Im Jahr 1622 erhielt Nikolaus Esterházy, Stammherr der Esterházy, im Tausch die Burg von Kaiser Ferdinand II., und die Esterházy erhielten den Grafentitel. Nikolaus begann mit dem Ausbau der inzwischen baufälligen Burg zu einer Festung. Er schloss in den Jahren 1630 bis 1634 mit dem Wiener Baumeister Simon Retacco und ab 1643 mit dem Pallier DomenicoCarlone Arbeitskontrakte über den Neubau der Burg ab. Die Baufachleute waren alle Italiener. Es war ein Großauftrag für drei Kaisersteinbrucher Meister, Ambrosius Petruzzy, Pietro Maino Maderno und Mathias Lorentisch. Kaiserstein wurde für Hauptportale, Brunnen, Kanonenkugeln, usw. verwendet. Die ausgearbeiteten Steine wurden mit großen, von sechs Ochsen gezogenen Steinwagen geliefert. Sein Sohn Paul baute die Burg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nach den Plänen des Architekten Domenico Carlone weiter aus, wobei auch auf künstlerische Ausgestaltung Wert gelegt wurde. Aufgrund der vielen Umbauten ist die Burg in ihrem heutigen Umfang eigentlich eine Barockburg. Nach dem Tod Pauls änderte sich der Zweck der Burg. Von der bisherigen Festung wurde sie zu einem Aufbewahrungsort für Waffen, das fürstliche Archiv und die fürstliche Sammlung von Uhren, Automaten, exotischen Tierpräparaten und sonstigen "Wunderdingen". Die sogenannte Schatz- und Wunderkammer war nur über einen Geheimgang erreichbar; die Tür konnte nur mit zwei verschiedenen Schlüsseln geöffnet werden. Einen verwahrte der Fürst und den anderen der Schatzmeister. Diese Räume wurden auch nicht während der Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und blieben so unversehrt erhalten. Neben der eigentlichen Sammlung sind auch die Schränke mit den im Original erhaltenen Glasscheiben von Bedeutung (siehe Abbildung). In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Burg von Baumeister Johann Ferdinand Mödlhammer erweitert. Dabei wurden der Dachstuhl gehoben und die Innenräume saniert. Die Burg ist im Besitz der Esterházy und zeigt neben dem Schloss Esterházy in Eisenstadt die Geschichte und die Schätze des alten Adelsgeschlechtes. Nachdem im Jahr 1921 die Güter der Esterházy in einen ungarischen und einen österreichischen Teil getrennt worden waren, verblieb das wirtschaftliche Archivmaterial in der Burg Forchtenstein, während das Familienarchiv seitdem im Ungarischen Staatsarchiv in Budapest aufbewahrt wird.  http://www.forchtenstein.at

Schloss Esterházy

An der Stelle des heutigen Schlosses stand eine gotische Burg, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen. Sie war im Besitz der Familie Gutkeled, die zahlreiche Güter in Westungarn besaß. Im Jahr 1364 wurde die Burg von der Familie Kanizsay erworben und großzügig ausgebaut. Aufgrund einer Erlaubnis des ungarischen Königs Ludwig des Großen baute die Familie um den ganzen Ort Eisenstadt eine Mauer, die die Burg einschloss. 1445 kam die Burg mit der ganzen Stadt in den Besitz der Habsburger. Von diesen wurde die Burg vorerst nur verpfändet, weshalb keine Umbauten vorgenommen wurden. 1622 kam die Burg als Pfandleihe in die Verwaltung der Familie Esterházy – als Tauschobjekt nach dem Frieden von Nikolsburg, bei dem Nikolaus Graf Esterházy die Herrschaft Munkács im nordöstlichen Ungarn an Gábor Bethlen abtrat. 1649 kaufte Nikolaus’ Sohn Ladislaus die Burg von Ferdinand III.; seither steht das Areal in ununterbrochenem Eigentum der Esterházy. Da ihnen die Stadt Eisenstadt (innerhalb der Stadtmauern) nicht untertan war, sondern sich 1648 den Rang einer königlich-ungarischen Freistadt erkauft hatte, veranlasste die Familie Siedlungstätigkeit in geringer Entfernung westlich des Schlosses (wo sich u. a. die jüdische Gemeinde ansiedelte). Nach dem Tod Ladislaus’ ließ sein Bruder Paul I. die Burg zu einem Barockschloss umbauen, das 300 Jahre lang die Hauptresidenz der bald in den Fürstenstand erhobenen Familie blieb. Mit der Planung wurde Carlo Martino Carlone beauftragt, Steinmetzarbeiten wurden an die Meister Hieronymus Bregno, AmbrosiusFerrethi und die Brüder Ambrosius und Giorgio Regondi aus Kaisersteinbruch vergeben. Der Umbau dauerte ungefähr zehn Jahre. Die später noch notwendigen Arbeiten kamen durch die Zweite Türkenbelagerung 1683 ins Stocken. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss äußerlich nur wenig verändert. Die meisten Umbauten betrafen das Innere. Lieferungen von hartem Stein aus Kaisersteinbruch, dem "Kaiserstein", erfolgten 1745/1746 für die steinerne Brückenkonstruktion über den Schlossgraben, 1761 von Meister Johann MichaelStrickner für die neue Hauptstiege. 1790–1794 wurden die gegenüber liegenden Stall- und Wachgebäude errichtet. http://esterhazy.at/de/schlossesterhazy/index.do

Schloss Lackenbach

Das "neugebaute" Schloss Lackenbach wird erstmals 1553 im Kaufvertrag der Herrschaft Landsee durch Nikolaus Oláh, Erzbischof von Gran, erwähnt. Der Edelsitz fand nicht nur zu Wirtschafts- und Verwaltungszwecken seine Nutzung, sondern bot durch seine Lage in der Ebene besseren Wohnkomfort als die nahe gelegene, militärisch ausgerichtete Burg Landsee. Durch die Eheschließung von Graf Nikolaus Esterházy (1583-1645) mit Ursula Dersfy, die den Besitz Erzbischof Oláhs geerbt hatte, gelangte die Herrschaft Lackenbach/Landsee 1612 in den Besitz des aufstrebenden jungen Adeligen. Bis 1628 war Schloss Lackenbach Hauptresidenz der Esterházy und mit dem Amt des Palatins, das Nikolaus ab 1625 bekleidete, auch Sitz des ungarischen Vizekönigs. 1620 war das Schloss Schauplatz eines familiengeschichtlich und politisch äußerst bedeutsamen Ereignisses – der Schlacht von Lackenbach: Rund um die Auseinandersetzungen der Kaiserlichen Truppen mit dem siebenbürgischen Fürsten Gabor Bethlen, erreichten dessen Truppen auch die Besitzungen von Nikolaus Esterházy. Ihm und seinen in Schloss Lackenbach belagerten Männern kamen zwar ein kaiserliches Entsatzheer sowie die tapferen Neckenmarkter Bauern zu Hilfe, jedoch war es letztendlich der beherzte Ausfall des Habsburgtreuen Nikolaus’, der die Belagerung sprengte und beendete. Die Architektur des Schlosses folgt der Renaissanceidee einer symmetrischen Aufspaltung der Landschaft. Dies zeigt sich bis heute durch die Flurlinien, Alleen, Hecken, Wassergräben, Wege sowie die umlaufenden Mauern und die Anordnung der Bäume in den Streuobstgärten. Sie ist im Erhaltungszustand für eine Renaissanceanlage einzigartig; dies gilt auch für die Streuobstwiese mit alten und sehr seltenen Obstgehölzen des 19. Jahrhunderts sowie des aus Erde aufgeschütteten »Königshügels« aus dem 17. Jahrhundert.             http://esterhazy.at/de/schlosslackenbach/index.do

Schloss Deutschkreutz

Nahe der ungarischen Grenze, wurde das Schloss in seiner heutigen Form 1625 von Graf Paul Nàdàsdy erbaut. Das früher von einem Wassergraben umgebene Renaissance Schloss ist zweigeschossig und bildet eine vierflügelige Anlage um einen rechteckigen Innenhof mit schönen Arkadengängen. Die vier niedrigen Ecktürme, von denen einer die prachtvolle Schlosskapelle beherbergt, sind mit Zeltdächern gedeckt und springen in einen Graben vor. Die beachtlichen Stuckarbeiten, die noch teilweise an der Außenfassade im Fries an der Westseite und am Südostturm, in der Schlosskapelle und an zwei reich geschmückten Stuckdecken im Obergeschoss erhalten geblieben sind, deuten auf erlesene oberitalienische Künstlerkreise hin. Vor dem Schloss erhob sich gegenüber der Hauptfront das einst prachtvolle Saalgebäude oder Festsaal, das laut Überlieferung als eines der ersten Theater Ungarns gedient haben soll, später nur noch als Granarium gedient hat und 1952 wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste. Als das Schloss nach der Enthauptung des Grafen Franz Nàdàsdy (infolge einer Verschwörung des ungarischen Adels gegen den österreichischen Kaiser Leopold) und der Einziehung seiner gesamten Güter in der Folge 1676 in die Hände der Grafen Esterhazy gelangte, verlor es mehr und mehr seine kulturelle Bedeutung und war bald nur noch ein Wirtschaftshof. Das Schloss ist seit 1966 im Besitz des Malers Anton Lehmden, der es seither restauriert und seit 1971 als "Kulturgut im Sinne der Haager Konvention" denkmalgeschützt.
http://www.schlossdeutschkreutz.at/schloss/allgemeines.htm

Schloss Nebersdorf

Schloss Nebersdorf war von 1446 bis 1939/41 im Besitz der Fam. Niezky (Herrschaft in Ungarn). In diesem Jahr erwarb die Familie Heller das Schloss mit Garten ca. 8 ha (Wald), 2 Maierhöfe und einen Teil Ackerland. Das restliche Ackerland und Wald wurde von einer "Deutschen Siedlungsgenossenschaft" übernommen. Die Gemeinde Nebersdorf erwarb 1952 das Schloss und einen Maierhof. Seit dem Ende des 19 Jahrhunderts wurden kaum noch Mittel in die Renovierung des Schlosses gesteckt, auch die nachmaligen Besitzer, einschließlich der Gemeinde Nebersdorf waren an einem Fortbestand des Bauwerks nicht interessiert. Von der Gemeinde wurde das Gartenareal in Bauparzellen geteilt und verkauft. Der 200jährige Baumbestand wurde zwischen 1954 und 1957 geschlagen.Zuletzt veräußerte man das Schlossgebäude 1959 an den Gastwirt Rudolf Golubits, dem so der Erhalt des Schlosses zu verdanken ist, denn das Gebäude war lange Zeit vom Abriss bedroht und teilweise schon im Einrichtungsbestand reduziert worden. Nach Jahren des Leerstehens wurde es nach 1960 im Baubestand gesichert. Zuerst wurde der baufällige Dachstuhl saniert und ab 1974 schließlich eine gründliche Restaurierung vorgenommen. 1964 wurde das neue Gasthaus südlich vor dem Schloss erbaut, ebenso die neue Raiffeisenkasse. 1976 wird der Mitteltrakt mit dem Vorbau restauriert. 1980 wurde vor und hinter dem Schloss mit der Gartengestaltung begonnen und der Vorbau an der Gartenfront erneuert. 1990/91 Restaurierung der Wandmalerei Stefan Dorfmeisters im großen Festsaal mit der Unterstützung des Bundesdenkmalamtes (Restaurator Sieghard Pohl). 2005/06 wurde vom Mitteltrakt links und rechts der Dachstuhl ausgebessert und mit Wiener Taschen neu gedeckt. Ende 2008 wurde der große Saal mit Stuckarbeiten und Marmorierungen fertig gestellt. Der Lichtuntermalung dienen mehrere aufwändig gestaltete Kristallluster. Der rosa Salon, der grüne Salon und das in blaugrau gehaltene Trauzimmer wurden ebenfalls mit Stuck aufgewertet. http://www.schloss-nebersdorf.at

Edelserpentin Bernstein

Im Jahre 1860 wurde in Bernstein erstmals vom damaligen Pfarrherrn Ratz und Drechslermeister Höfer Edelserpentin, ein Halbedelstein, gefunden. Das einzige Vorkommen des Edelserpentins in Europa ist in Bernstein im Burgenland. Der Edelserpentin ähnelt der chinesischen Jade, die allgemein als glückbringender Halbedelstein geschätzt wird. Der Edelserpentin ist im gemeinen Serpentin (Urgestein) einerseits als Findling, andererseits in kleinen Adern eingebettet. Es müssen zirka 1000 m³ gemeiner Serpentin abgebaut werden, um 1 bis 1 1/2 m³ Edelserpentin zu gewinnen. Auch fallen nur kleine und kleinste Stücke für Schmuck- und Ziergegenstände an. Bekannte Mineralogen bezeichnen das Vorkommen des Edelserpentins im Burgenland als geologisches Wunder der Natur. Man hat auch bis heute für dieses Vorkommen noch keine richtige Erklärung gefunden. Vorerst konnte man den Stein höchstens bis auf eine Wandstärke von 3 mm ausschleifen, wogegen die heutige Erzeugung eine Wandstärke von nur 1 mm zuläßt. Der Edelserpentin ist in seiner Farbtönung hell- bis dunkelgrün, ja sogar schwarz. Er hat mindestens 70 Farbnuancen in grüner Schattierung. Bei Dünnschliff wird das Material durchscheinend und ist wiederum hellgrün, moosgrün, smaragdgrün, sodass die schönsten Einschlüsse und Zeichnungen sichtbar werden. Der heutige Stand der Verarbeitung macht es möglich, aus diesem Halbedelstein die schönsten Schmuck-, Zier- und Gebrauchsgegenstände, ja sogar Skulpturen und Reliefarbeiten herzustellen. http://www.edelserpentin.at/deutsch/indexdeu.html

Familypark St. Margarethen

Der Beginn - Die Geschichte des Familyparks beginnt 1965 mit dem Umzug der Vorarlberger Familie Müller nach St. Margarethen im Burgenland. Hier arbeitet Erwin Müller, der Vater des jetzigen Besitzers Mario Müller, als Steinmetz im Römersteinbruch. Hier fertig er auch die lebensgroße Skulptur des St. Georg, die sich noch heute im Eingangsbereich des Parks befindet. Zu dieser Zeit entstehen in ganz Europa Märchenparks, in denen Besucher die verschiedenen Szenen aus berühmten Erzählungen bewundern können. Erwin Müller hat den Traum, einen derartigen Park selbst zu eröffnen. Und so beginnt er 1966 an den ersten Märchenfiguren zu arbeiten und noch im selben Jahr eröffnet er seinen ersten Märchenwald in Schützen am Gebirge auf einer Fläche von 1500 m². Als der Pachtvertrag nicht verlängert wird, findet man eine passende Alternative am heutigen Standort des Parks, in St. Margarethen. Der Park wurde daraufhin kontinuierlich erweitert und 1970 eröffnet zusätzlich der Tierpark mit Ziegen, Ponys, Esel und anderen Kleintieren.
Generationenwechsel - 1984 verabschiedet sich Erwin Müller in den Ruhestand. Die Leitung des Parks übernimmt sein Sohn Mario Müller, der den Park bis heute gemeinsam mit seiner Frau Ulrike Müller führt. Von diesem Zeitpunkt an wird weiter in den Park investiert, die Infrastruktur ausgebaut, der Tierpark und die Gastronomie vergrößert und der Märchenwald in "Märchenpark und Zoo" umbenannt. Im Tierpark finden sich neben Wildschweinen und Steinböcken exotische Tiere wie Affen, Wallabys und Lamas.
Im Aufbruch - Erst Anfang der 90er Jahre werden die ersten Fahrattraktionen angeschafft. Ballon-Karussell, Lastwagenconvoy und Nautic Jet gehen in Betrieb. Sogar eine Seilbahn durchzieht den Märchenpark. Von da an kommen jährlich neue Attraktionen hinzu.In einem Showzelt finden Vorstellungen von internationalen Artisten statt. Die Hunde von Ponsa's Pudelbande begeistern die Gäste ebenso wie der Clown Daly oder Viva's Seifenblasen- und Akrobatikkünste. Ende der 90er Jahre hat der Märchenpark eine Größe von etwa 80000 m² erreicht. 1999 wird der Park abermals umbenannt in "Märchenpark Neusiedlersee".
Expansion um 20.000 m² - Im Juni 2004 eröffnet die neue Themenwelt "Filippos Abenteuerinsel". Mit einem Schlag wird dadurch der Park um 20.000 m² größer und bietet in einem mediterranen Umfeld zahlreiche neue Abenteuer. 2008 feiert der Park sein 40-jähriges Jubiläum. Anlässlich des Festjahres wird die Familienachterbahn Götterblitz und die Rundfahrattraktion Römerturm den Gästen präsentiert. Um dem breiten Angebot des Parks Ausdruck zu verleihen wird aus dem Märchenpark Neusiedlersee mit Beginn der Saison 2010 der "Familypark Neusiedlersee". Neben zahlreichen weiteren Fahrattraktionen wird 2013 die zweite Familienachterbahn eröffnet - die Rattenmühle.
Burgenländischer Leitbetrieb - Heute ist der Familienbetrieb Familypark ein burgenländischer Leitbetrieb und hinsichtlich Fläche und Anzahl der Attraktionen der größte Freizeitpark in Österreich. In der gesamten Saison 2014 haben 496.000 Personen den Park besucht. Auch in den kommenden Jahren wird an der kontinuierlichen Erweiterung des Familyparks gearbeitet, um den Gästen künftig noch mehr spannende und abwechslungsreiche Attraktionen bieten zu können.  http://www.familypark.at/home/

 

 

 

Auszeichnungen

4 Sonnen


Auszeichnung 4 Sonnen

Naturparkfreundlicher Betrieb

 


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Gemeinde Rechnitz

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