Velem

Velem
Das Gebiet war bereits in der Neusteinzeit bewohnt. Die bedeutendste Fundstelle des Ortes ist der 582 m hohe Szent Vid Berg. Man sieht hier noch Spuren der Befestigungen, die für die Bewachung der Handelsstraßen am Fuße des Berges Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurden. In der Umgebung wurde Erze gefunden. Daher siedelten sich Metallarbeit in der Ortschaft  unterhalb der Festung  an. Kálmán Miske begann 1896 mit den Ausgrabungen  der Öfen und Werkstätte. Steinreliefs, Münzen, Schnallen, Nadeln und Tongeschirre aus der Römerzeit und ein awarisches Friedhof am Berghang kamen zum Vorschein. Der spektakulärste Fund  1929 war ein goldenes Diadem, das aus 11-9. Jh. v.Chr.stammt. Die erste ungarische Erwähnung des Ortes stammt aus dem 13. Jahrhundert mit der Namen Szent Vid. Die Burg geriet in den Besitz der Familie Németújvári. Der Name Welem erschien erstmals  im Jahre 1279, im Zusammenhang  mit der Burg von Rohonc (Rechnitz). Das Dorf stand unter Rechnitzer Besitz.
St. Vid Kapelle
Das einschiffige, barocke Gebäude dessen  schartenartiger Grundriss aus dem 13. Jahrhundert stammte, wurde im 17. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Der Mönch Hilerian erbaute die  Klause und die Kapelle im Jahre 1713. Ab dem 18. Jahrhundert wurde die St. Vid Kapelle zum Wallfahrtsort für die Gläubigen der Umgebung. Das heutige Aussehen  stammt aus dem Jahr 1859. Damals wurde im Rahmen des  Umbaus die Skulptur von St. Vid über dem Mater Dolorosa Nebenaltar aufgestellt. Weiters sind auch  Skulpturen von Rochus von Montpellier und Wendelin zu sehen. Die Holzskulptur von Sankt Vitus, und eine Pieta-Statue schmücken den Nebenaltar. Das älteste Bild in der Kapelle, das Maria Himmelfahrt darstellt,  stammt aus dem Jahr 1700 und  ist ein Geschenk  der Gläubigen aus Lockenhaus. Die  Kanzel im Zopfstil wurde Ende des 18. Jahrhundert fertiggestellt.
Wassermühle (Rákóczi Str. 1.)
Die Mühle mit zwei Wasserrädern  wurde 1568 zum ersten Mal erwähnt, und trägt den Namen der letzten Müllerfamilie - Schulter. Zwischen 1870 und 1900 war sie nicht im Betrieb. 1930 wurde die Mühle abgerissen, und im nächsten Jahr aus Stein wieder errichtet. Nach der Verstaatlichung 1951 funktionierte sie nur noch ein paar  Jahre.  Im Jahre 1965 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt, 1980 renoviert, und zu einem Museum umgestaltet. Die zahlreichen Wassermühlen der Umgebung nutzten die Energie der Bäche die dem Günser Gebirge entsprangen. Die Fotoausstellung der archäologischen Ausgrabungen auf dem Szent Vid-Berg können  in der  Rákóczi Str. 73. besichtigt werden. „Esskastanien“ – ist ein Themenweg  mit 10 Stationen in Velem, wo Touristen die Sehenswürdigkeiten, Handwerker und örtliche Spezialitäten besichtigen können. Das Kastanienfest von Velem wird jedes Jahr im Oktober abgehalten, und ist durch die gute Zusammenarbeit  des VMMIK (Kulturzentrum von Komitat Vas) und der Siedlung Velem eine der schönsten Veranstaltungen im Herbst. Kulinarische Spezialitäten (in Verbindung mit Kastanien), Folklore, Spielplätze, Tanzhaus und Musikprogramme erwarten die Besucher. http://www.naturpark-geschriebenstein.at/naturpark/ungarn/velem.html

Köszeg

Köszeg
In der Stadt läuten die Glocken auch um 11 Uhr, als Erinnerung an den Sieg von Kapitän Miklós Jurisics und den Verteidigern der Burg von Köszeg gegen die türkische Armee von Süleyman, am 30. August 1532. Die Umgebung war vom 12-13. Jahrhundert strategisch wichtig, wegen der deutschen Einflüsse. Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt (castrum Kuszug) stammt aus dem Jahr 1248. 1328 erhielt die Stadt das königliche Stadtrecht von König Karl I. Robert. Zurzeit von Kapitän Miklós Jurisics belagerte die gegen Wien marschierende türkische Armee die Stadt. Die nächsten zwei Jahrhunderte waren die Blütezeit der Stadt, weil Köszeg zu einem wichtigen Knotenpunkt des Fernhandels  wurde. Im Jahre 1648 erhielt die Stadt, als einzige im Komitat Vas, den Titel Königliche Freistadt. Das bedeutete, dass sie zum Landtag Gesandte  schicken durften. Die Innenstadt mit ihren Gebäuden gehört zum nationalen Kulturerbe. Man kommt durch das Heldentor  zum Jurisics Platz, wo viele architektonische Denkmäler zu sehen sind. Das  Rathaus, das Haus des Generals, das Sgraffito-Haus, Sankt Jakob Kirche, Sankt Emmerich Kirche und das Apothekenmuseum zum goldenen Einhorn, wo sich europaweit bekannte Apothekenmöbel befinden. Die größte  Sehenswürdigkeit  in Köszeg ist die Jurisics Burg (Rajnis Str. 9.).
Das Heldentor (Jurisics Platz)
Der Turm des Tores wurde im Jahre 1932, zum 400. Jahrestag  der Türkenbelagerung  nach den Plänen von Floris Opaterny elektrifiziert. Der untere Torturm aus dem 14. Jahrhundert wurde 1880 abgebaut. Der alte Turm war das wichtigste Objekt des Verteidigungssystems und des Verkehrs in der  Innenstadt. Im heutigen Heldenturm, und im Haus des Generals befindet sich seit 1977 das Miklós Jurisics Museums in dem bleibende Ausstellungen eingerichtet wurden. Das Rathaus (Jurisics Platz) ist das einzige öffentliche Gebäude in Ungarn, das ständig als Rathaus genutzt wurde. Die heutige Fassade wurde nach der Feuersbrunst von 1710 erneuert. Die Wappen wurden im Jahre 1712 angefertigt: links das Familienwappen der Familie Jurisics, in der Mitte das kleine Wappen des historischen Ungarns, rechts das historische Stadtwappen von Köszeg.  Die Wandbilder stellen Maria mit dem Kind und  Stephan I. (Heilige) mit den Insignien dar. Das Sgraffito Haus hat die schönste Fassadengestaltung  der Stadt.
Jurisics Burg
Ihr Korridor aus der Zeit der späten Gotik bzw. der frühen Renaissance ist eine der schönsten Überlieferungen ungarischer Burgbaukunst. Die ehemalige Gutsherrenburg befindet sich auch heute in der nordwestlichen Ecke der durch Stadtmauer und Burggraben umgebenen Innenstadt. Im Burghof wurden die Relikte der einstigen Pfahlburg freigelegt. Nach dem Abzug der Tataren begann der Bau der Unterburg neben der Siedlung im Tal. Die Unterburg übernahm im Mittelalter die Rolle der schwierig erreichbaren Hochburg (auch Althaus genannt), die als Zentrum der Grundbesitze galt. Die Burg besteht aus zwei Teilen: der Vorburg sowie der inneren Burg. Einst wurde das Wach- bzw. Bedienungspersonal in den Gebäuden auf beiden Seiten der Vorburg untergebracht.
Sankt Jakob Kirche (Alte Kirche, Jurisics Platz)
Der Name "Alte Kirche" ist kein Zufall: die Kirche wurde zwischen 1403 und 1407 errichtet, dann mehrmals renoviert (sowohl das Bauwerk, als auch die Einrichtung), daher  hat sie gotische und barocke Stilelemente. Neben dem Altar des Heiligen Benedikt befindet  sich ein Grabstein, der von Miklós Jurisics aufgestellt wurde, als Erinnerung an seine  Kinder, die an Pestilenz starben. An der Mauer des südlichen Nebenschiffs sind seit 1937 die originalen Wandmalereien zu sehen: links das großflächige Bild von Christophorus, daneben die Heiligen drei Könige, und die Schutzmantelmadonna.
http://www.naturpark-geschriebenstein.at/naturpark/ungarn/koszeg.html

Boszok

Bozsok
Bozsok wurde erstmals im Jahr 1279 schriftlich erwähnt – damals unter dem Namen Villa Bosuk. Die kleine Siedlung an der österreichisch-ungarischen Grenze hat eine reiche, historische Vergangenheit. Bozsok und seine Umgebung hatte bereits in der Römerzeit besondere Bedeutung. Ausgrabungen, wie römische Villen und ein Teil einer römischen Wasserleitung, weisen darauf hin, dass die Römer hier eine Zeit lang sesshaft waren. Im Jahr 1445 besetze Friedrich III das Gebiet. Nach der Rückeroberung von Bozsok durch König Mathias, schenkte dieser die Siedlung am Fuße des Geschriebensteins an seinen treuen Schatzmeister Peter Tárnok weiter. Später war Bozsok im Besitz der Sibrik-Familie. Immer wieder wurde die Siedlung in Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört und wieder aufgebaut. Heute hat Bozsok ca. 400 Einwohner. Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist das Spätrenaissance-Schloss Sibrik. Schloss Sibrik ist heute ein sehr schön restauriertes Schloss, das ursprünglich im Besitz der Familie Sibrik war. Das dreistöckige Gebäude wurde in den Geschichtsbüchern erstmalig 1554 erwähnt und im Jahr 1614 in eine Festung umgebaut. 1906 verkaufte die Familie Sibrik das Schloss an Gyula Végh, der das Gebäude zu einem Hotel umbaute. Ein englischer Garten und der Schlosspark lädt heute Besucher zum Verweilen ein.
Schloss Sibrik
Das aus dem Jahr 1551 bekannte Untere Schloss, das im 17. Jahrhundert von den Batthyánys zu einem glanzvollen hocharistokratischen Schloss umgebaut worden war, brannte leider in der Mitte des 19. Jahrhunderts infolge eines Blitzschlages nieder, heute findet man kaum etwas von den Ruinen. Das Spätrenaissance-Schloss der Familie Sibrik ist aber unversehrt geblieben. Das dreiteilige, vermutlich auf einem Fundament aus der Arpadenzeit aufgebaute Adeligenwohnhaus, das zuerst im Jahre 1554 erwähnt worden war, wurde 1614 wegen der türkischen Streifzüge zu einem befestigten Burgschloss umgebaut. 1702 wurde es modernisiert und 1815 erhielt es seine heutige Form.  Der Überlieferung nach soll es im 16. Jahrhundert das Jagdschloss von König Matthias gewesen sein. Vom Schloss führt der Lehrpfad Weg der Riesen/Óriások útja zum Hutstein/Kalaposkő hinauf.
Bozsoker Weinhaus
Das Bozsoker Weinhaus ist das älteste Gebäude der Siedlung. Heute werden dort Weindegustationen und Weinpräsentationen durchgeführt. Zahlreiche Veranstaltungen werden im Laufe des Jahres im Weinhaus durchgeführt, wie zum Beispiel kulturelle Programme, Tanzveranstaltungen, Handwerksausstelllungen und Kabaretts.
St. Anna Pfarrkirche
Die St. Anna Pfarrkirche ist ein mittelalterliches Bauwerk. Viele Besucher aus ganz Ungarn pilgern Jahr für Jahr zur wunderschönen Wallfahrtskirche im Herzen von Bozsok!  http://www.naturpark-geschriebenstein.at/naturpark/ungarn/bozsok.html

Cák

Cák
im Naturpark Geschriebenstein Írottkő - Zahlreiche Ausgrabungen in der Umgebung von Cák belegen, dass die Stadt von den Römern besiedelt wurde. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde Cák im Jahre 1279 unter dem Namen Villa Chak. Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert war die Siedlung im Besitz der Németújvári-Familie. 1405 fielen die Ländereien Miklós Garai zu. Von dieser Zeit an wechselten die Besitzverhältnisse von Cák ständig – unter anderem zählten die Baumkirchner  und die Batthyánys zu den Eigentümern. Im Jahr 1573 brannte Cák fast vollständig ab. Wein war in der Region um Cák schon immer ein großer Wirtschaftsfaktor. Heute prägen Kastanien und Obstbäume die Landschaft von Cák und Umgebung. An der Stelle der alten mittelalterlichen St. Peter und Pauls Kirche wurde im Jahre 1894 die wunderschöne St. Elizabeth-Kirche errichtet.
Kellerreihe von Cák
Das Kellerstöckl bei Cák wurden ursprünglich zur Lagerung von Kastanien und Obst verwendet. Die meisten Gebäude wurden im 19. Jahrhundert erbaut. Neun Keller stehen heute unter Denkmalschutz. Die alten Pressen in den Weinkellern stammen teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Die Kellerreihe von Cák beeindruckt durch die einzigartige Architektur.
http://www.naturpark-geschriebenstein.at/naturpark/ungarn/cak.html

Auszeichnungen

4 Sonnen


Auszeichnung 4 Sonnen

Naturparkfreundlicher Betrieb

 


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Gemeinde Rechnitz

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